FREILAUF DIY BIKE-CAMP 13. - 16.08.20

FAHRRAD KULTUR KOLLEKTIV
3000

Wir sind bunt und viele. Wir sind laut und leise. Wir sind wild und ruhig. Wir sind mutig und schüchtern. Wir machen Quatsch und Ernst. Wir sind vielseitig und gegensätzlich. Aber dennoch gibt es vieles, was wir gemeinsam haben.

Unsere Leidenschaft gilt dem Fahrrad. Es steht im Mittelpunkt unseres Handels. Für uns ist es mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Es steht für Unabhängigkeit, Umweltbewusstsein sowie gelebte Konsumkritik und uns. Deshalb möchten wir mit dem FRE!LAUF D.I.Y. Bike Camp einen partizipativen FRE!raum für Fahrradaktivist*innen kreieren, die Lust haben, die Mobilitätswende selbst in die Hand zu nehmen.

Über das Fahrrad hinaus sehen wir uns als feministische Antifaschist*innen, solidarische D.I.Y. Punks, gerechte Klimaaktivist*innen, soziale Netzwerker*innen und generell aktive Utopist*innen. Unseren Träumen und Ideen wollen wir FRE!lauf lassen.

Save the date 2x
Tall bike 2xpic

SO VERSTEHEN WIR UNS


Wir treffen unsere Entscheidungen grundsätzlich im Konsens und versuchen, unser eigenes Wirken immer wieder hierarchie- und selbstkritisch zu hinterfragen. Wir unterstützen uns gegenseitig und achten auf einen solidarischen und respektvollen Umgang miteinander. Wir kommunizieren gewaltfrei.


Mit Verein und Festival wollen wir einen Raum nach unseren Vorstellungen eines gesellschaftlichen Zusammenlebens verwirklichen – ohne Rassismus, Diskriminierung, Gewalt jeglicher Art oder staatlicher Kontrolle. Ein Ort zum Austauschen, Vernetzen, Weiterbilden, Feiern und Entspannen. Wir wollen unsere Begeisterung für das Fahrrad und die damit verbundene Mobilitätswende teilen und vermehren.


klick, klick, klick
Eure FRE!LAUFis


No Racism. No Sexism. No Fascism. No Capitalism. No Homophobia. No Discussion.

UNKOMMERZIELL

Wer hat, der gibt. Das Solidaritätsprinzip ermöglicht Menschen unabhängig ihres Einkommens die Teilnahme am FRE!LAUF, während Festpreise womöglich zum Ausschluss führen würden. Damit am Ende aber dennoch alle Kosten gedeckt sind, gibt es auf alles Spendenempfehlungen. Menschen, die mehr geben können, geben mehr. Alle anderen das, was sie sich leisten können. Damit wollen wir nicht nur den Kapitalismus kritisieren, sondern Alternativen aufzeigen.

Wir machen grundsätzlich keine Werbung für Konsumgüter oder Dienstleistungen und gehen keine Kooperationen mit kommerziellen Anbieter*innen ein – auch nicht aus dem Fahrradbereich.


SOLIDARISCH

Wir bieten mit unserem Festival einen geschützten Raum (Safespace), in dem sich möglichst alle Menschen sicher, wohl und gut aufgehoben fühlen können. Der sexistische und rassistische Normalzustand hat bei uns keinen Platz! Wir verstehen uns als pro-feministisch sowie antirassistisch. Individuelle Grenzen zu achten und zu respektieren, ist für uns selbstverständlich.

Wir sind untereinander solidarisch sowie mit Betroffenen extrem rechter, antisemitischer, rassistischer und sexualisierter / sexueller Gewalt. Auf dem FRE!LAUF D.I.Y. Bike Camp steht Betroffenen von grenzüberschreitendem Verhalten unser Awareness-Team jederzeit zur Seite. Wir sind offen für Kritik. Es gibt auch Möglichkeiten diese anonym an uns heranzutragen.

Wir geben auf einander Acht! Wir dulden keinerlei Hate Speech, keine Diskriminierung, keine Gewalt und keine Rassist*innen!


POLITISCH

Wir bringen uns ein, bei Themen wie Mobilität, Klimaschutz, Gerechtigkeit, Antifaschismus und intersektionalem Feminismus. Wir wollen den politischen Diskurs fördern und nehmen gemeinsam an Demonstrationen und Kundgebungen teil.


ALLES RUND UMS RAD

Thematisch haben unser Festival und alle Programmpunkte (auch die Mukke!) einen fahrrad(politischen) Bezug.


D.I.Y. & Hilfe zur Selbsthilfe

Unser Motto ist: lieber selbst lernen als machen lassen! Empowered euch und andere!
Alle können ihre Ideen einbringen und gerne mitmachen. Wir sind offen für neue FRE!LAUFis.


ERSTES MAL

Wir wollen einen Raum zur Erprobung von Neuem sein. Wir freuen uns über Menschen, die bei uns ihre ersten Erfahrungen mit politischer Aktivität, Schrauben, Organisieren und KüfA (Küche für Alle) machen. (siehe unser Motto D.I.Y.)

Wenn ihr Teil vom FRE!LAUF werden möchtet, wendet euch gern an uns (erstesmal[at]fahrrad-bande.org)

Utopie 2x

Anmeldung

Einzelheiten veröffentlichen wir auch auf FACEBOOK und INSTAGRAM.

STAY SAFE! BLEIBT SOLIDARISCH.

Veranstaltungen

Hier erfahrt ihr, wo wir noch so mitmachen. Updates und Ankündigungen gibt es auch bei FACEBOOK und INSTAGRAM.

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Neues Deutschland 2019

Regines Radsalon 2 2018

Regines Radsalon 1 2018

Overnighter 2018

————————————————————————

Presseanfragen bitte an freilauf@fahrrad-bande.org

ESSEN & TRINKEN

Aus Liebe zur Umwelt und auch ethischen Gründen ist das gesamte Festival vegan. Eine KüfA bereitet für alle Frühstück, Mittagessen und Abendessen zu, damit wir gemeinsam essen und Lebensmittelmüll reduzieren können. Die Vollverpflegung, Kaffee und Tee für den ganzen Tag sind bereits in der Spendenempfehlung für den Eintritt enthalten. Keine*r muss sich das Fahrrad mit Verpflegung vollpacken.

An der BAR gibt es neben netten Gesprächen, alkfreie und alkoholische Getränke mit Spendenempfehlungen. Dort könnt ihr auch nach Hilfe oder dem Awareness-Team fragen.


ERNSTHAFT?

Das Festival soll allen viel Spaß machen, aber auch Wissen vermitteln! Deshalb befasst sich das Workshop-Programm zu einem Teil mit ernsthaften Themen. Insgesamt wollen wir die Waage zwischen theoretisch und praktischem Arbeiten sowie Entertainment halten.


UNTERSCHIED

Wir leben Utopien und unsere Vorstellung einer freien emanzipatorischen Gesellschaft vor. Wir achten auf echte Nachhaltigkeit und solidarische Gerechtigkeit. Wir nehmen uns als Einzelpersonen nicht so wichtig, dafür unsere gemeinsamen Ziele um so mehr.


„KEIN SCHÖNER LAND“ BRANDENBURG

Diesen Titel hat Brandenburg auf Grund der Spitzenposition bei Todesopfern extrem rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Wir wollen zeigen, dass es schöner geht und sind sehr gern in Brandenburg, vor allem in der Natur und natürlich auf dem Rad. Unsere Ideen wollen wir auch in die Fläche tragen, denn es gibt kein ruhiges Hinterland – weder für Auto-Fans, noch für Rassist*innen.


NETZWERK

Wir sind solidarisch mit befreundeten Gruppen aus unterschiedlichen Bereichen, bauen Freundschaften auf, vernetzen und planen gemeinsame Aktionen.